Die Meiningser Gerüchteküche

Jetzt ist aber Schuss (siehe unten, Zukunft unserer Kirche)! Die Saudis spendieren uns ein Großmosaik mit Kompassrose für den Meiningser Dorfplatz. Besonderheit und Vorbedingung: Neben den vier Himmelsrichtungen Nord, West Ost und Süd zeigt ein grüner Pfeil mit Goldrändern nach Mekka (مكة المكرّمة Makka al-Mukarrama ). Ideen haben sie, da gibt es nichts zu meckern. Bitte vor dem Betreten des Mosaiks die Schuhe ausziehen!

Die europäische Datenschmutzgrundversorgung (DSGVO) soll ab dem 25. Mai 2018 dafür sorgen, dass Websites mit zu kleinem Fakenewsanteil auf den Index gesetzt werden. Nachdem wir täglich über die sozialen Medien (insbesondere aus Amerika) mit Massen an Fakenews überschüttet werden, ist die Antwort unserer EU genau richtig. Jetzt halten wir voll mit und lügen bis sich die Balken biegen. Achtung, liebe Websitebetreiber, nehmt das nicht auf die leichte Schulter. Weniger als ein FpTuW (Fakenews pro Tag und Website) ist zukünftig unakzeptabel und führt zu kostenbehafteten Abmahnungen!

Gott (Allah) sei Dank! Die Zukunft unserer Kirche ist gerettet. Gemeldet hat sich nach den Aussagen des Meiningser Presbyteriums Abdullah Khadae aus Saudi-Arabien. Er möchte im Auftrag des Saudischen Königshauses erkunden, ob sich St. Matthias problemlos in eine Moschee umgestalten lässt. Leider entspricht die wuchtige Ausführung des Turms nicht der Ästhetik eines zarten klassisch-osmanischen Moschee-Minaretts. Außerdem ist die moslemische Gemeinde Meiningsen noch sehr klein. Aber die Saudis planen in die Zukunft und sind für Kompromisse offen. Für die Montage von vier Lautsprechern im Turm zum täglich fünfmaligen Ruf des Muezzin sind keine technischen Hindernisse zu erwarten. Statik und Stromversorgung sind gesichert. Unsere Ortsvorsteherin Anja Heymann beruhigt:  Es ist abgesprochen, dass je Lautsprecher eine Leistung von 240 Watt nicht überschritten wird. Außerdem werden sie unsichtbar im Inneren angebracht. Die meisten Meiningser Christen werden sich damit gut arrangieren können. Problematisch ist, dass die Saudis darauf bestehen, die ganze Moschee Matias (St Matthias Kirche) exakt nach Mekka auszurichten. Das könnte teuer werden, aber am Geld wird es nicht scheitern. Das Meiningser Presbyteriums versichert: Nur wenn wir zustimmen, wird es zu einem Umbau kommen. Wir haben das letzte Wort.

Jetzt ist es passiert. Keiner hat es erahnt. Das Chaos ist perfekt. Keiner hätte es sich schlimmer ausdenken können. Horror pur. Nicht zu übertoppen. Pfingsten fällt aus !!!

Nachdem unsere St. Matthias Kirche in vergangenen Jahren bereits als Pferdestall, als Theater und als Zirkusarena erprobt wurde, hat das hiesige Presbyterium beschlossen, die Kirche nun dauerhaft entweder zu einer Bibliothek, zu einer Sauna (gemischt evangelisch und katholisch) oder zu einem interaktiven Bördemuseum umzugestalten. Für Meiningser Einwohner ist der Eintritt frei. Es wird ein offenes WLAN angeboten. Der Genuss von Alkohol wird nicht gestattet, jedoch sollen die nicht mehr benötigten Reste des Abendmahlweins in ungeweihtem Zustand zur Verköstigung angeboten werden - solange der Vorrat reicht.

NiereBeim diesjährigen Schützenfest fiel uns auf, dass wohl Apfel, Zepter und Krone, aber nicht die inneren Organe des armen zum Abschuss freigegeben Holztieres mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht werden. Somit schlagen wir vor, zukünftig auch die Treffer auf Herz, Milz, Leber, Lunge und Niere mit zu zählen. Die Kritik, dass die Treffer nicht eindeutig zu bestimmen seien, lassen wir nicht gelten da bei den heutigen modernen Untersuchungsmethoden zur Not sogar ein forensischer Fingerabdruck oder eine Speichelprobe des Schützen eindeutige Aufklärung geben würde. Die so ermittelten Organschützen könnten zukünftig in einer neuen speziellen Liste geführt werden. Ob die in früheren Zeiten erfolgten Treffer im Nachhinein noch aufgespürt werden sollten, halten wir ob der dadurch zu erwartenden Kostenexplosion für masslos überzogen.  Fussball

Bei Schalke 04 läuft’s im Augenblick nicht rund. Deshalb sind ihre Nachwuchs-Scouts sogar in kleinsten Ortschaften Nordrhein-Westfalens unterwegs. Letzten Donnerstag wurden sie in Meiningsen gesichtet. Auf unserem Bolzplatz entdeckt wurde Timothy Weidegast (Name auf Wunsch der Eltern verfremdet) als er einen gelungenen Schuss auf das Tor abgab. Es war wohl kein Gegenspieler auf dem Platz und einen gegnerischen Torwart gab es auch nicht, doch war seine Tat so eindrucksvoll und selten, dass die Scouts kurzerhand zugriffen. Die Eltern des Kindes (04 Jahre alt) waren sofort begeistert. Und so spielt nun Timothy jeden Mittwoch und Sonntag im Kinderkader auf Schalke in der Veltins-Arena (respektive dahinter). Wir freuen uns jetzt schon auf die zukünftige Leistungssteigerung von Schalke 04.

 

Eijeijeijeijei - Todschlag in Meiningsen - kein Gerücht sondern eine Tatsache:

So schrieb der Soester Anzeiger in seiner Rubrik "Aus Stadt, Provinz und Gegend" am 3. Februar:

Der in der vergangenen Woche in Meiningsen bei einer Schlägerei schwer verletzte Bursche, welcher infolge seiner gefährlichen Wunden in das hiesige Waisenhaus überführt wurde, ist nun an seinen erhaltenen Verletzungen gestorben. Ein Betheiligter ist verhaftet und soll derselbe auch die That eingeräumt haben.

Da hoffen wir mal, das der Verstorbene kein Meiningser war und ebenfalls erst recht der "Thäter". Übrigens, es handelte sich um den 3. Februar 1890. So können wir beide nicht mehr befragen.

 

Jetzt wird es echt albern: Die Prothese von unserem Mattin war doch in St. Matthias von Meiningsen. Und nicht 95 sondern nur eine: Disputatio pro dentio virtutis indulgentiarum kuckidentum.

 

Nachdem wir alle aufgeschreckt worden sind und keiner mehr weiß, wie er die Ungetüme einschätzen soll, hier noch einmal alle Nachteile von den geplanten Windrädern, die uns unser eifriger Leser Etojiuq Nod (Spanische Vorfahren) zugeschickt hat:

Wir von der Meiningser Internetredaktion sind sehr skeptisch, ob alle von Herrn Etojiuq Nod vorgebrachten Argumente stimmig sind. Unsere Ortsvorsteherin Anja Heymann meint sogar: Alles reiner Quatsch.

 

Seit kurzem geistert ein neues Wort durchs Dorf. Genauer gesagt, eine Abkürzung: ZIM. Unsere Einwohnerschaft rätselt, was es damit auf sich hat. Folgende Erklärungen wurden an unsere Redaktion herangetragen:

Erst haben wir in der berühmten Wikipedia nachgeschlagen (siehe ZIM). Die dort aufgeführten Erklärungen schienen uns unpassend.

Dann suchten wir unseren Pfarrer Dr. Frank Stückemann auf, immerhin DIE promovierte Kapazität unserer Kirchengemeinde. Er verwies er uns an unsere Ortsvorsteherin Anja Heymann. Sie konnte uns sofort aufklären:

Bei ZIM handelt es sich um den Arbeitskreis Zukunft in Meiningsen. Sie rät jedem Interessenten, seine Chance zu nutzen und an ihm teilzunehmen. Hier weitere Informationen. So einfach ist die Welt.

. . .

Eigentlich gibt es in Meiningsen keine Gerüchte. Nur unbewiesene Tatsachen und Unwahrheiten. So ist die Meldung, dass Meiningsen einen U-Bahn-Anschluss an die Stadt Dortmund erhält, eindeutig eine Unwahrheit und kein Gerücht. Das gleiche gilt für den Kabel- und Gasanschluss.

Claudia balanciertDass in Meiningsen kommerziell Wein angebaut wird, ist dagegen ein Gerücht. Eine Tatsache ist, dass der Konsum von Bier höher liegt als der von Wein. Dass in Meiningsen bald wieder eine Kneipe aufmacht, ist zu schön um ein Gerücht zu sein.

Eine Tatsache ist, dass in Meiningsen einige Tage häufiger im Jahr Schnee liegt als in Soest.

WMFEin Mord in Meiningsen? Kein Gerücht! Nikolaus Hilbeck, der erste evangelische Geistliche von Meiningsen, wurde 1537 angeblich von der Frau des Küsters erstochen!! Da soll mal einer sagen, im Ort sei nichts los!

Und letztlich: Nach Mitteilungen von gut informierten Kennern der Szene wird in Meiningsen in absehbarer Zeit KEINE Filiale von Aldi eröffnet. Zum Einkaufen müssen die Meiningser leider weiterhin nach Soest fahren. Hier zum Trost die kommenden Sonderangebote von Aldi.

Die Gerüchteküche früherer Tage kann auch noch eingesehen werden!