Das Meiningser Spritzenhaus

das Meiningser Spritzenhaus18.07.1999

Das Meiningser Spritzenhaus wurde ab 1912, kurz nach dem Gründungszeitpunkt unserer Feuerwehr (1911) gebaut. Die evangelische Kirchengemeinde gestattete der Gemeinde Meiningsen den Bau auf kirchlichem Grund mit der Auflage, gleichzeitig einen Schuppen für die Unterbringung des Leichenwagens zu ermöglichen. So heißt es im augenblicklich gültigen Grundbuchauszug der Stadt Soest im genauen Wortlaut:

Der evangelische Pfarrfonds in Meiningsen hat der Gemeinde Meiningsen - jetzt Stadt Soest - gestattet, einen Teil des Planes 206, welcher die Nr. b erhalten wird, zum Aufbau eines Spritzenhauses in Anspruch zu nehmen. Der Grund und Boden verbleibt jedoch im Eigentum des Pfarrfonds. Der Kirchengemeinde steht das freie Benutzungsrecht des in Verbindung mit dem Spritzenhaus errichteten Leichenwagenschuppens zu, für welches Recht die Kirchengemeinde die Hälfte des Grunderwerbs, Bau- Reparaturkosten u.s.w. zu tragen hat. Eingetragen auf Grund des am 12. Juni 1909 bestätigten Rezesses von Meiningsen am 7. Februar 1912 und umgeschrieben am 7. April 1970. [1]

Urschrift des Grundbucheintrags für das Meiningser Spritzenhaus 07.02.1912
Faksimile der Orginaleintragung im Grundbuch von Soest. [2]

Heute beherbergt das alte Feuerwehr-Gerätehaus die Altersriege der Feuerwehr.

Anschlagtafel03.10.2014

Und nicht zuletzt: Hier befindet sich unsere Anschlagtafel (offizielles Schwarzes Brett) für Meiningsen und Meiningserbauer mit den neuesten Information vom Ortsvorstand.

Quellen

  1. Grundbuchauszug der Stadt Soest, Abteilung II, Blatt 1344, laufende Nummer 8.
  2. Mit freundlicher Unterstützung von Friedhelm Eck.