ZIM 2014 - Zukunft in Meiningsen

Protokoll der ersten Sitzung (Bürgerversammlung), Donnerstag, 25.09.2014, 19:00 Uhr im alten Kühlhaus/Bläserheim
Farblegende: Protokoll, Erforderliche Maßnahmen, Erfolgte Maßnahmen, Stand der Dinge

Teilnehmerliste: 12 Personen
Epsingsen: Christian Bürger
Meiningserbauer: Irmhild Schulte, Holger Klein, Martin Lenze, Wilhelm Steinmeier
Meiningsen: Michael Bockholt, Heidi Schmitz, Friedrich Schmitz, Heino Liese, Dieter Hengst, Veronika Frische, Anja Heymann

1. Internet

Wilhelm Steinmeier: Frage nach dem Stand der Internetanbindung - eine bessere Versorgung wäre nötig.
Es gibt verschiedene Funkanbieter, die aber nicht immer eine stabile Anbindung garantieren.
Auf der MB zeitweise 10 Mbit/s über die Telekom zu bekommen.
Bei vielen Nutzern - Netzüberlastung - geringe Datenübertragungsrate.

Chistian Bürger: LTE Empfang in Epsingsen über Vodafon ca. 7,5 Mbit/s

Anja Heymann: Zukunftssicher wäre eine Glasfaserkabel-Anbindung. Sinnvoll wäre es bei sowieso stattfindenden Straßenbaumaßnahmen Leerrohre zu legen.

Gespräche mit anderen Orstvorstehern und dem Bürgermeister während der OV-Versammlung am 30.10.2014.

2. Verkehrstechnische Angelegenheiten

Dieter Hengst: Schlechte Einsicht bei der Ausfahrt Springstraße - Abknickende Vorfahrt Schützenstraße/Hewingser Weg und Grüner Weg.
Sinnvoll wäre hier ein Spiegel. (An der K5)

Holger Klein: Raserei bei der Dorfeinfahrt MB (von Hewingsen kommend). An 50 km/h hält sich kaum ein Fahrer. Dann und wann stehen dort auch "Blitzer". Da kein Bürgersteig vorhanden ist, ist der Weg zur Bushaltestelle gefährlich.
Nötig wäre hier eine Verkehrsberuhigung. (Auf der K9)

Heidi Schmitz und Michael Bockholt: Riesenpfützen vor der Bushaltestelle in Meiningsen-Mitte Richtung Soest. Die Straße ist zwar ausgebessert worden - allerdings schlecht - die Pfützen sind bei Regenwetter trotzdem noch da. Der Bürgersteig ist dort sehr schmal, man muss nach links und rechts hüpfen. Gerade für ältere Personen und Schulkinder kein schöner Zustand.
Nötig ist eine nochmalige Ausbesserung der Straße vor der Bushaltestelle. (K9)

Anja Heymann: Raserei auf der gesamten K9. Testfahrten der Autohäuser und der stoßweise Durchgangsverkehr aus dem Sauerland (zur Arbeit und zum Einkaufen) sind für Mensch und Tier gefährlich. Ein Schild Wildwechsel weist auf eine Gefahr und somit auf vorsichtige Fahrweise hin. Das Schild wir häufig missachtet.
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung und überwachung wäre sinnvoll. (K9)

Friedrich Schmitz: Auch wird hier an unübersichtlich Stellen teilweise haarsträubend gefährlich überholt. In diesem Jahr sind schon 4 Rehe getötet worden. Zum Glück ist weder Radfahrern, Joggern oder Fußgänger ein Schaden zugefügt worden.
Sinnvoll ist auch eine Verkehrsberuhigung der Ortseinfahrt. (K9)

Viele Fahrer rauschen mit überhöhter Geschwindigkeit in den Ort, welches bei Blitzaktion schon des öfteren bewiesen wurde.

Ein Ortstermin mit Herrn Trelle vom Kreis Soest (Straßenbau) ist notwendig.
Erste Kontaktaufnahme am 29.09.2014. Erster Ortstermin: 02.10.2014, 14:00 Uhr.

3.) ÖPNV

Holger Klein: Keine Busverbindung nach Soest, bis auf den Schulbus. Auch kein AST. Eine Bedarfshaltestelle wäre eine Lösung.

Irmhild Schulte: Weist auf AST-Fahrten in den Abendstunden hin.

Holger Klein: Erkundigt sich nach einer AST-Verbindung. Rückmeldung an Anja Heymann:

An der Bushaltestelle ist kein Hinweis auf einen AST-Service, darum die Vermutung dass das ASt-Taxi MB nicht anführt.

Nach einem Gespräch mit der RLG wurde telefonisch bestätigt, dass Meiningserbauer doch innerhalb des Fahrplans angefahren wird. Es ist allerdings so wie Martin Lenze schon sagte: in der Woche wird das AST nicht tagsüber angeboten. Die genauen Zeiten sind dem Anhang zu entnehmen (hier nicht extra dokumentiert).

Somit ist Meiningserbauer bis auf die Schulbusse de facto vom ÖPNV ausgeschlossen.

Rückmeldung/Vorschlag Anja Heymann:

AST-Taxi-Fahrten in den Abendstunden und am Wochenende sind eine gute Nachricht. Wie schon gesagt, berechnet die  RLG knallhart die Wirtschaftlichkeit ihrer Strecken und da ist MB einfach nicht rentabel. Ich werde mit meinen Kollegen während der nächsten Ortsvorsteherversammlung über dieses Problem sprechen. Eine andere Möglichkeit ist es tatsächlich eine Lösung im eigenen Dorf zu organisieren. Landleben heißt unter Anderem miteinander leben und sich arrangieren um etliche Nachteile auszugleichen. Hilfsangebote, die sich nicht jedem Bürger auf den ersten Blick erschließen und nachbarschaftliche Organisation könnten doch mal durchdacht und aufgelistet werden. Wie wäre es wenn du mit einigen Mitstreitern auf der Bauer recherchieren und so eine Liste erstellen würdest. Zum Beispiel den Ast-Fahrplan. den rollenden Supermarkt, die fahrende Bäckerei oder vielleicht einen privaten Fahrservice oder... Wie ich auf dem Dorffest feststellen konnte, habt ihr doch eine intakte Dorfgemeinschaft.

Bei der nächsten Ortsvorsteherversammlung am 30.10.2014 das Thema ÖPNV auf nicht angebunden Ortsteilen ansprechen.

Anja Heymann: AST auch tagsüber möglich? (MB = Gemeindegebiet Meiningsen aber außerhalb der C4 Linie.) Dieses Problem betrifft auch unser Nachbarn aus Epsingsen

4. Dorfaktionen und Dorfleben

Anja Heymann: In Anlehnung an die Frühjahrsaktion "Stark, sauber, Soest (Meiningsen)" wären andere Aktivitäten wie "Saubertag" oder ein anderes Motto eine gute Gelegenheit einige Örtlichkeiten im Dorf zu verschönern, oder funktionsfähig zu halten. Z. B. Reinigung des Ehrenmals, Reinigung des Spielplatzes - damit er wieder attraktiv für Kinder und Eltern ist, das Holzbushäuschen anstreichen (wahrscheinlich wäre ein Austausch sinnvoller), Sitzbank auf dem Spielplatz und ...
Nachtrag von Anja Heymann: Das Denkmal Kirche zu gewissen Zeiten beleuchten.

Eine gemeinsame Aktion mit unseren Nachbardörfern Deiringsen, Theiningsen, Hewingsen, Epsingsen und Ampen. Vielleicht ein Schnadegang mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Das fördert die nachbarschaftlichen Beziehungen und das geschichtliche Bewusstsein der Dorfbewohner. Vorstellbar wäre eine Wanderung entlang gemeinsamer Grenzen mit zwei oder drei Nachbardörfern im zweijährigen Rhythmus.

Einige Anwesende sind skeptisch ob so ein Termin bei der Bevölkerung angenommen wird, weil schon sehr viele private Termine die Kalender füllen. Die Ortstermin haben sich allerdings durch den Wegfall des Frühschoppens am 1. Mai und des Weihnachtskonzertes verringert. Zwei kulturelle Ereignisse, die durch einen, im zeitlich größerem Abstand, ersetzt würden.

Von den Arbeitskreisteilnehmern wird ein Info-Emailverteiler gewünscht, damit bei zukünftigen Aktionen viele Bürger aktiv angesprochen und erreicht werden können. Die Mails sollen in Blindkopie versendet werden.

Stand: 29.09.2014
Anja Heymann

Siehe auch

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