Geistliche, die ihre Wirkungsstätte in Meiningsen hatten

Nachrichten über die Kirche zu Meiningsen finden sich erst verhältnismäßig spät. Die nachfolgende Zeittafel fasst den Erkenntnisstand zusammen. [1] [2]

Zeittafel der urkundlich erwähnten Geistlichen von Meiningsen

1403 / 1409
1532
Die Reformation wird eingeführt
1532 - 1537
ab 1537
um 1540
bis 1549
1548 - 1555
Zeit der Herstellung des katholischen Bekenntnisses (Interim) [3]
ab 1549
bis 1561
1561 - 1564
1574 / 1590
1620 / 1628
1635 - 1683
1684 - 1726
1726 - 1746
1746 - 1759
1759 - 1764
1764 - 1814
1815 - 1820
1820 - 1850
1850 - 1890
1891 - 1933
1933 - 1938
Gustav Clemen, Ostönnen
1938 - 1945
1945 - 1956
1956 - 1966
1967 - 1989
1991 - 2017
2018
Die Ev. Kirchengemeinde Meiningsen verliert ihre Eigenständigkeit?
Unvollständige Liste der Pfarrer der Gemeinde Meiningsen

Quellen und Hinweise

  1. Vogeler, Eduard: Ältere Nachrichten über Meiningsen. Siehe Literaturverzeichnis.
  2. Heppe, Heinrich: Geschichte der Evangelischen Gemeinden der Grafschaft Mark und der benachbarten Gemeinden (...). Siehe Literaturverzeichnis.
  3. Am 15.5.1548 diktierte in Augsburg Kaiser Karl V. das hiernach benannte "Interim", dessen Ziel die Wiedereingliederung der Protestanten in die katholische Kirche war. Katholiken wie Protestanten wurden nicht konsultiert und widersetzen sich in der Folgezeit diesem Diktat gleichermaßen.
    Am 25.9.1555 gingen mit dem Augsburger Religionsfrieden die Glaubenskriege der Reformationszeit zu Ende. Der seit dem 5.2.1555 tagende Reichstag erklärte einen Reichsfrieden sowohl für Katholiken wie auch für Protestanten (nicht jedoch für Sektierer). Das Religionsrecht lag fortan bei den Reichsständen ("cuio regio eius religio", "wessen Land, dessen Glauben"), nicht jedoch bei den Untertanen oder Individuen (mit der Ausnahme bei den geistlichen Fürstentümern).

Siehe auch

Weitere wichtige Personen in Meiningsen

Sehenswerte Grabplatten in der St. Matthias Kirche zu Meiningsen